Medienbüche

Medienbrüche verlangsamen oder stoppen einen Informationverarbeitungsprozess und können für den Anwender extrem lästig sein. Wir alle kennen sie. Anbei ein Beispiel eines klassischen formularbasierten Prozesses gespickt mit unterschiedlichen Brüchen. Ich drucke ein Formular aus, fülle es aus, scanne es ein und verschicke ein eMail. Das ist nicht nur für mich extrem mühsam, sondern auch für den Empfänger, der das Mail ausdruckt und manuell  in einer Datenbank erfassen muss. Der Ausdruck landet im Papierkorb oder wird vielleicht noch archiviert. Diese Brüche kann man sehr einfach eliminieren.

by mahevi - Saturday, April 11, 2020

In diesem Prozess gibt es eine Unmenge von Medienbrüchen, die man sehr einfach eliminieren kann. Zum Beispiel, kann man den Scan, den man über eMail erhält, automatisch via Roboter in einer Datenbank, sortiert nach Absender, archivieren lassen. Über eine spezielle Texterkennungssoftware (OCR - Optical Character Recognition) kann man die Inhalte automatisiert auslesen lassen und in eine Datenbank abspeichern. Trotz mittlerweile toller und intelligenter Lösungen sind Fehler nicht 100% vermeidbar und daher noch immer Kontrollen notwendig.

Besser ist es den Prozess vom Anfang bis zum Ende perfekt zu designen, in dem man dem Anwender die Möglichkeit gibt, die Formulardaten gleich direkt von zu Hause aus zu erfassen.

Visitenkarte - der alltägliche Medienbruch

Ein für mich sehr alltägliches Beispiel von einem vermeidbaren Medienbruch ist die gedruckte Visitenkarte. Über Jahre hinweg stapelten sich diese Karten auf meinem Schreibtisch. Eine Zeit lang habe ich sie in meinen Kontaktdaten meines Mailprogrammes eingetragen oder eine Kollegin hat das für mich gemacht. Zumeist landeten die Kontakte aber letztendlich vergessen im Müll.

Auch hier gibt es bereits Tools, die die Visitenkarte via Mobiltelefon Fotoapparat auslesen und in  meinen Kontakten ablegen. Trotzdem bleibt der Bruch der ausgedruckten Karte. Oft tausche ich daher die Daten über berufliche Plattformen wie LinkedIn oder Xing aus. Aber nicht immer sind Partner auf der gleichen Plattform registriert.

Für mich sind QR Codes eine gute Alternative, die ich mir einmal erstelle und am Handy abspeichere. Der Code kann dann über die Handykamera von einem Kollegen ausgelesen werden. Anbei mein VCard Code, probiere es gleich aus.


Du kannst dir einen Code selbst erstellen

Unter folgendem Link kannst du deinen persönlichen Code (mit persönlichem Bild) erstellen und das Bild auf deinem Mobiltelefon abspeichern. Wie du das Bild auf deinem Handy gut erreichbar ablegst, sage ich dir analog bei einem Cafeplausch oder später über ein Erklärvideo bzw. Online Anleitung ;-). 

Über folgenden QR Code kannst du dir den Code direkt auf dem Firmenhandy erstellen.


Ideen?

In QR Codes kannst du eMails, MMS, SMS, Registierungen, Zutrittsberechtigungen, Eintrittskarten, Zugangskontrollen, Zahlungen und vieles mehr verpacken. Wenn du ideen hast, schreib mir einfach ein Mail.

Credit

Die Umsetzung erfolgte mit einrr Bibliothek von Raffael, codebude.

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